Sport und Bewegung bei Altersdepression

Depression bei älteren Menschen: Wissen zum Lunch – eine digitale Veranstaltungsreihe

Strukturierte, regelmäßige Bewegung wird in den Leitlinien zur Behandlung depressiver Symptome empfohlen und hat sich in Studien als wirksames Mittel zur Linderung depressiver Symptomatik erwiesen. Gerade im Kollektiv der Patientinnen und Patienten mit Altersdepression ist die Zahl methodisch guter Studien bisher jedoch gering. Hinzu kommt, dass im höheren Alter die Fähigkeit zu strukturierter, intensiver körperlicher Aktivität aufgrund körperlicher Barrieren und Begleiterkrankungen in der Regel deutlich abnimmt. Daher ist es wichtig, einfach zugängliche und effektive Bewegungsangebote zu schaffen, um Betroffene zu motivieren, langfristig körperlich aktiv zu sein. In der Präsentation werden zunächst Studien vorgestellt, die die Auswirkungen körperlicher Aktivität bei Depressionen näher beleuchten. Anschließend werden leicht zugängliche und innovative Ideen zur Steigerung der körperlichen Aktivität präsentiert.

Referent: Dr. Nils Haller (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Abteilung Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation)

Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Psychotherapeut:innen, Hausärzt:innen und Fachärzt:innen

Teilnahme & Anmeldung: Alle Veranstaltungen finden per Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

Die Veranstaltungen sind von der Landespsychotherapeutenkammer RLP mit jeweils 1 Fortbildungspunkt zertifiziert.

 

Diese Veranstaltung gehört zu einer Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) und des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA).
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und unter Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Clemens Hoch.
In Kooperation mit der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, der MSB Medical School Berlin – Hochschule für Gesundheit und Medizin und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.