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Poster Award für AgeGain beim Aging & Cognition Kongress 2019

Auf dem diesjährigen Aging & Cognition Kongress der European Cognitive Aging Society (EUCAS) in Zürich wurde eine Arbeit der AgeGain Arbeitsgruppe vorgestellt, der mit Dominik Wolf, Florian Fischer und Andreas Fellgiebel drei Wissenschaftler des ZpGA angehören. Für den Beitrag mit dem Titel “Structural Integrity of the Corpus Callosum Correlates with the Time Spent at High Physical Activity Levels in Healthy Older Adults” wurde David Riedel dabei mit dem Frontiers in Human Neuroscience Poster Award ausgezeichnet.

 

Eine Kurzzusammenfassung des Beitrages können Sie unter folgendem Link abrufen (S.98):

https://eucas.org/ac2019/wp-content/uploads/sites/4/2019/03/Aging-Cognition2019_Abstract-Book_210319.pdf

Aging & Cognition 2019 - 24.-26.04.19

Internationaler wissenschaftlicher Fachkongress

Ort: Zürich, University of Zurich, University Research Priority Program, Dynamics of Healthy Aging, Andreasstrasse 15, Box 2, CH-8050 Zürich

Termin: Mittwoch, 24.04. bis Freitag, 26.04.2019

Beiträge

Riedel D., Knaepen K., Wolf D., Strüder HK., Fellgiebel A. - Structural integrity of the corpus callosum correlates with the time spent at high physical activity levels in healthy older adults

Wuttke-Linnemann A., Baake R., Henrici C., Judmann B., Endres K., Fellgiebel A. - Biopsychological mechanisms underlying a home-based dyadic intervention for patients with dementia and their primary caregiver

Erfahren Sie hier mehr über den Kongress.

Vergangene Vorträge

Forum Geriatrie - März 2019

Ort: 55543 Bad Kreuznach, Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24

Vortrag

Prof. Dr. Andreas Fellgiebel

Unterstützung der hausarztbasierten Demenzversorgung: das Modellprojekt DemStepCare

Programm als Download

 

Demografiebeirat Baden-Württemberg - März 2019

Ort: 70173 Stuttgart, Neue Kanzlei, Königstraße 44

Vortrag

Prof. Andreas Fellgiebel

„Entwicklung regionaler Teilhabe- und Versorgungsnetzwerke für ältere Menschen – Beispiel Demenz"

Der Demografiebeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann, hat einen Demografiebeirat gegründet. Professor Fellgiebel referiert bei der konstituierenden Sitzung, die moderiert wird vom Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA).

Lesen Sie hier das Abstract zum Vortrag.

 

Lebenswelt Demenz: DAK-Dialog - Februar 2019

Ort: Mainz, Landesmuseum, Große Bleiche 49-51

Vortrag

Prof. Dr. Andreas Fellgiebel

Was brauchen wir für eine gute medizinische Demenzversorgung in Rheinland-Pfalz

 

Medizinische Gesellschaft Mainz - Vortrag zur Prävention von Demenzerkrankungen - Januar 2019

Ort: Mainz, Universitätsmedizin, Langenbeckstraße 1

Prof. Dr. Andreas Fellgiebel

Strategien zur Prävention von Demenzerkrankungen

 

DGPPN-Kongress 2018 - November 2018

Ort: Berlin City Cube

Symposien/Vorträge/Poster

Symposium

Belastungen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz im Fokus: Identifikation von Resilienzfaktoren und Interventionen zur Unterstützung und Stressreduktion

Vorsitz/ Ko-Vorsitz

Prof. Dr. Andreas Fellgiebel / Dr. Alexandra Wuttke-Linnemann

  1. Angela Kunzler, Mainz (Psychiatrie, Unimedizin)
    Gesund pflegen - eine längsschnittliche Pilotstudie zu Resilienzfaktoren, Stresserleben und psychischer Gesundheit bei pflegenden Angehörigen von Demenzerkrankten
  2. Andreas Fellgiebel
    Wenn die häusliche Versorgung kippt - Angehörigenbelastung und Charakteristika von Demenzpatienten in vollstationärer versus tagesklinischer Behandlung
  3. Sabine Jansen, Berlin (Deutsche Alzheimer Gesellschaft)
    Online-Unterstützung für Angehörige jung Erkrankter
  4. Alexandra Wuttke-Linnemann
    Psychobiologische Mechanismen eines aufsuchenden, dyadischen Unterstützungsprogramms für Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen


Postersitzung Gerontopsychiatrie

Die Aufsuchende Gerontopsychiatrische Fachambulanz (Agfa) ein neues Angebot für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen

Salbach C.1, Bretscher H.1, Höhn T.1, Polz M.1, Reiter A.1, Baake R. 1,2, Wuttke-Linnemann A.1,2, Fellgiebel A.1,2

1 Rheinhessen-Fachklinik Alzey, Abteilung für Gerontopsychiatrie, 2 Landeskrankenhaus (AöR), Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA)

Neues Zentrum will psychische Gesundheit im Alter stärken

Landeskrankenhaus (AöR) und Universitätsmedizin Mainz erforschen und entwickeln innovative Behandlungsmethoden – 4,3 Millionen Euro Fördergeld

Mainz. Das Landeskrankenhaus (AöR) hat in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz das bundesweit erste „Zentrum für psychische Gesundheit im Alter“ (ZpGA) gegründet. Das Konzept fußt auf den Säulen wissenschaftlicher Forschung, innovativer Behandlung und multiprofessioneller Vernetzung, um Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren pflegenden Angehörigen bestmögliche Unterstützung und Lebensqualität zu gewährleisten. Eine außerordentliche Wertschätzung erfährt das ZpGA durch die Förderzusage des Gemeinsamen Bundesausschusses über 4,3 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler lobte das neue ZpGA als zukunftsweisende Initiative. „Es ist wichtig, gerade auch bei älteren Menschen Selbstheilungskräfte und Widerstandskraft zu stärken und damit das Risiko von psychischen und körperlichen Erkrankungen zu minimieren. Genau das sind die Ziele des neuen Zentrums, in dem es neben der Entwicklung effektiver Behandlungsmethoden vor allem um die Erforschung der Resilienz und die Förderung und Umsetzung von präventiven Maßnahmen geht. Ich danke deshalb allen Beteiligten, besonders den Vertretern des Landeskrankenhauses und der Universitätsmedizin für Ihre engagierte Aufbauarbeit und wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des neuen Zentrums gutes Gelingen.“

Ideengeber und Leiter des Zentrums ist Univ.-Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Chefarzt der Gerontopsychiatrie der Rheinhessen-Fachklinik Alzey. Er sagt: „Wir wollen mit dem ZpGA die Vorbeugung psychischer Erkrankungen im Alter weiterentwickeln. Dazu arbeiten wir berufsübergreifend sehr individuell mit den Patienten und Angehörigen zusammen. Basis unserer Arbeit ist die Forschung, zum Beispiel in Bereichen des kognitiven Lernens im Alter oder der Stressbelastung pflegender Angehöriger. Aus der Forschung heraus entwickeln wir Präventions- und Behandlungsstrategien für Ältere, durch die sie ihre psychische Gesundheit und Lebensqualität trotz zahlreicher Einschränkungen und Belastungen, wie etwa der Pflege eines an Demenz erkrankten Lebenspartners, besser aufrechterhalten können.“

Die Gründung des ZpGA ist für das Landeskrankenhaus (AöR), Träger der Rheinhessen-Fachklinik Alzey, ein wichtiger Baustein der eigenen Unternehmensphilosophie. Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß betont: „Die Entwicklung zukunftsweisender Versorgung und innovativer Leistungsangebote sind im Landeskrankenhaus fest verankert. Das ZpGA steht für die Umsetzung dieser Kriterien. Es versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung mit dem Schwerpunkt Prävention und der Implementierung gesundheitserhaltender Maßnahmen und innovativer Versorgungsmodelle der Regelversorgung.“

Für Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, ist klar, dass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch die psychische Gesundheit älterer Menschen zunehmend in den Fokus des wissenschaftlichen und therapeutischen Interesses rückt. „Als Kooperationspartner entwickelt die Universitätsmedizin Mainz zusammen mit dem ZpGA innovative Formen der Prävention und neue Behandlungsformen für psychische Erkrankungen im Alter. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Resilienzforschung, durch die ältere Menschen in die Lage versetzt werden sollen, ihre geistige Leistungsfähigkeit auch bis ins hohe Alter zu erhalten.“

Eine frühe Diagnostik ist wichtig, um Patienten mit Demenzerkrankungen und ihren Angehörigen gut zu helfen, erklärt Dr. Günther Matheis, Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Doch eine Diagnose ohne Versorgungskonsequenz bringt keinen Vorteil. Deshalb sollte eine frühe Diagnostik unbedingt einhergehen mit einem bedarfsgerechten Versorgungsangebot. So lässt sich die häusliche Versorgungssituation für Patienten und Angehörige stabilisieren. Für eine noch intensivere hausarztbasierte Versorgung von älteren Menschen haben sich landesweit bereits über 1000 Ärztinnen und Ärzte mit der Fachkunde Geriatrie zusätzlich qualifiziert und so einen wichtigen Baustein für eine verbesserte Versorgung der älteren Patientinnen und Patienten gelegt.

Seelisches Wohlbefinden ist ein bedeutendes Kriterium für Lebensqualität im Alter. „Symptome, die auf ein seelisches Leiden, etwa eine Depression, hinweisen, bleiben aber oft unerkannt. Viele ältere Menschen sprechen nicht über ihre Probleme, weil psychische Erkrankungen immer noch mit Tabus behaftet sind“, sagt Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorsitzender der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). „Die LZG engagiert sich gemeinsam mit dem Sozial- und Gesundheitsministerium für die Aufklärung über Demenz und Depression, damit Betroffene schneller Hilfe erhalten und Lebensqualität wiederhergestellt wird. Wir freuen uns, für dieses Ziel mit dem Zentrum für psychische Gesundheit im Alter zukünftig zusammenzuarbeiten.“

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Downoad Datei - Fellgiebel_Fachmagazin_ProAlter_1-2019.pdf

Beitrag Fellgiebel in ProAlter 1/2019
Download (PDF, 590 KB)

Downoad Datei - Fellgiebel_Fachmagazin_ProAlter_4-2018_01.pdf

Interview Fellgiebel in ProAlter 4/2018
Download (PDF, 2.54 MB)