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Ältere Menschen wieder fit machen

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Umfassend modernisiert und umgebaute Reha-Klinik Rheingrafenstein startet mit einem neuen Konzept ins neue Jahr

Zwölf Monate dauerte die Totalsanierung der Reha-Klinik Rheingrafenstein, für die 11,5 Millionen Mark investiert  wurden. Am 2 Januar nimmt nun die Klinik ihren Betrieb wieder auf, legt aber ihren Schwerpunkt künftig auf Rehabilitation älterer Patienten.

Nach gut einem Jahr der Totalsanierung mit einem Aufwand von 11,5 Millionen Mark nimmt die Reha-Klinik Rheingrafenstein zum 2. Januar wieder den Betrieb in ihrem Gebäude in der Berliner Straße auf. Aber nicht nur das Gebäude hat sich in den vergangenen zwölf Monaten verändert, sondern auch das Konzept der Klinik: Deren Schwerpunkt liegt künftig auf geriatrische Rehabilitation.

„Wir mussten was tun. Auf Grund der fortschreitenden Zeit hatten wir immer weniger Kriegs- und Zivildienstopfer zu versorgen“, erklärte Michael Kloos, Verwaltungsdirektor der Reha-Klinik, die Neuorientierung. Allein durch die Versorgung dieser Patientenklientel hätte die Klinik keine Überlebenschance mehr gehabt. So hat man sich frühzeitig mit den Krankenkassen zusammengesetzt und ein neues Konzept erarbeitet.

Künftig wird sich die Klinik verstärkt um die geriatrische Rehabilitation widmen. Dieser Begriff bedeutet, dass vorwiegend ältere Patienten behandelt werden, bei denen in der Regel mehrere Krankheiten zusammen kommen. In erster Linie sind Patienten nach Schlaganfällen oder Oberschenkelhalsbrüchen zu erwarten. Dadurch sind diese Patienten nur durch intensive Pflege rehabilitationsfähig.

„Wir starten anfangs mit 40 Betten in der geriatrischen Rehabilitation. Darüber hinaus stellen wir vorerst unserem Auftrag gemäß noch 60 Betten für Kriegs- und Zivildienstopfer zur Verfügung und betreiben noch eine Tagesklinik. Da wie mit den Krankenkassen 80 Betten für die geriatrische Rehabilitation ausgehandelt haben, werden wir nach und nach unser Bettenkontigent hochfahren“, erläutert Kloos.

Mit vorerst 74 Beschäftigten wird der Klinikbetrieb in dem sanierten Gebäude wieder aufgenommen. Zukünftig wird man jedoch weit mehr Personal benötigen, da mit Erhöhung der Bettezahl für den geriatrischen Bereich der Pflegeaufwand steigen wird, informierte Kloos.

Natürlich bietet die Klinik auch künftig ambulante therapeutische Maßnahmen an. „Jeder, der mit einem Rezept zu uns kommt, erhält unsere Angebote, mit Ausnahmen des Radons“, verspricht der Verwaltungsdirektor, bei dem sich viele besorgte Anrufer in den letzten Tagen meldeten, weil sie befürchteten, die Reha-Klinik würde künftig diesen Service nicht mehr bieten.

Öffentlicher Anzeiger, 31. Dezember 2000

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