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Ab März geriatrische Rehabilitation

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Reha-Klinik Rheingrafenstein geht nach Umzug am kommenden Dienstag wieder in Betrieb

Die gravierenden Umbaumaßnahmen in und an der Reha-Klinik Rheingrafenstein in der Berliner Straße sind pünktlich abgeschlossen worden, so dass am 2. Januar der Betrieb aufgenommen werden kann. „Jede Firma hat ihre Termine eingehalten“, lobte Verwaltungschef Michael Kloos.

Nach dem zweiwöchigen Umzug aus den ehemaligen LVA-Gebäuden, den die Mitarbeiter aus eigener Kraft, mit Hilfe von 800 Kartons und viel Energie bewältigten,  wird der Klinikbetrieb am Dienstag wieder aufgenommen.

Der Kostenrahmen von 11,5 Millionen Mark, den das land als Festbetragsfinanzierung gewährt hat, ist eingehalten worden, freite sich Kloos, der in diesem Zusammenhang auch die Bauleitung durch Volker May von der Idar-Obersteiner Niederlassung des Staatsbauamtes erwähnt. Kloos ist ebenso erleichtert wie die Belegschaft, nach der Generalisierung wieder Herr in den eigenen Räumen zu sein. Seit März dieses Jahres waren sie Mieter in den Häusern, die die Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH (Osnabrück) gekauft hatten.

Die radikalen Veränderungen in der Reha-Klinik Rheingrafenstein, deren gemeinnütziger Träger seit Januar 2000 das Landeskrankenhaus - Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) ist, waren die Voraussetzungen zur Umstrukturierung für das neue Konzept der Klinik. Zum bisherigen Klientel des 100-Betten-Hauses, das Anspruchberechtigte nach dem Kriegsopferversorgungsrecht, dem Sozialen Entschädigungsrecht oder dem Opferentschädigungsrecht umfasste, wird als neuer Gesundheitssektor die geriatrischen Rehabilitation startet dieses Angebot am 1. März 2001. Dann wird auch ein Facharzt für diese Patientengruppe zuständig sein, zu der Mensch nach Schlaganfällen, die medizinische Nachsorge für Betroffene nach Hirnblutungen oder nach schwerenneurologischen Erkrankungen  wie Parkinson, aber auch Patienten chronischem körperlichem Abbau zählen.  Integriert in den erweiterten Katalog von Indikationen, Dienstleistungen und Therapiemöglichkeiten auf dem Gesundheitssektor sind auch fünf Tagesklinische Betten.

Ab Anfang 2002 soll zusätzlich eine geriatrische Tagesklinik in Mainz mit 15 Plätzen in den Räumen des Kinderneurologischen Zentrums in Betrieb genommen werden. „Wir sind momentan in der Planungsphase“, so Kloos.

Mit 74 Vollzeit-Arbeitsplätzen oder auch 300 Köpfen an Personal wird die Reha-Klinik, Rheingrafenstein an den Neustart gehen. Dann werden in der Klinik auch wieder ambulante Leistungen angeboten werden. In dem Maße wie die Kriegsopferversorgung abnimmt, werden die geriatrischen Schiene hoch Gefahren bis auf insgesamt 80 Betten, So das ein Mehrbedarf an Personal entsteht, führte Kloos aus.

Allgemeine Zeitung, 2. Januar 2001

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