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Rheinhessen-Fachklinik eröffnet Wohngruppe und Tagesstätte in Oppenheim

Wo einst Feuerwehrautos standen und Architekten ihre Pläne machten, finden nun chronisch psychisch kranke Menschen ein Zuhause. Wohngruppe und Tagesstätte am Postplatz in Oppenheim wurden offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die von vier Fachkräften betreute Außenstelle der Rheinhessen-Fachklinik Alzey bietet zwölf Plätze in der Tagesstätte, wo die Kranken u.a. lebenspraktische Tätigkeiten wie Einkaufen gehen oder kochen trainieren. Sechs Plätze werden durch die Mitglieder der Wohngruppe im ersten Stock besetzt. 150.000 DM kostete der Umbau, wovon das Land 45.000 DM und die Fachklinik den Rest getragen hat.

Dass mit dieser Einrichtung den psychisch kranken Menschen wieder die Gelegenheit gegeben wird, in ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen zurück zu kehren, unterstrich Norbert Finke, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR). Die Erfahrungen zeigten, dass chronisch psychisch kranke Menschen nur in den seltensten Fällen auf Dauer in Heimen leben müssten.

Als „beispielhaft für die Psychiatrie-Reform in Rheinland-Pfalz“ bezeichnete Bernhard Scholten, Psychiatriereferent der Landesregierung, die neue Tagesstätte und Wohngruppe, auf die Oppenheim stolz sein könne.

Das meinte auch Landrat Claus Schick: „Zum humanen Leben gehört eine Einrichtung wie diese:“ VG-Chef Klaus Penzer stellte fest, dass sich die Versorgungs- und Angebotsstruktur im Südkreis stark verbessert habe. Es gelte, die Außenstelle der Fachklinik positiv zu begleiten. Deren Einweihung begleitete Philipp Roth auf der Querflöte.

Allgemeine Zeitung, 26.4.01

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Tagesstätte Oppenheim am Postplatz 6