Neurologische Tagesklinik

Die Neurologische Tagesklinik der Rhein-Mosel-Fachklinik war bei ihrer Eröffnung 2011 die erste ihrer Art in Rheinland-Pfalz. Sie verfügt über vier teilstationäre Betten/Plätze.

Tagsüber stehen alle medizinischen und technischen Möglichkeiten der Neurologischen Abteilung zur Verfügung. Die Patienten übernachten jedoch Zuhause oder im Hotel. Der Aufenthalt in der Tagesklinik des Neurologischen Zentrums ersetzt die sonst erforderliche vollstationäre Behandlung.

In der Tagesklinik können Patienten diagnostiziert und/oder therapiert werden, welche bisher stationär versorgt wurden, sofern die Patienten keine größeren körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen aufweisen, die eine hohe pflegerische Versorgung erfordern.

Die Diagnostik der Tagesklinik umfasst folgende Verfahren:

  • Elektroenzephalografie (EEG)
  • evozierte Potentiale (SEP, MEP, AEHP, VEP)
  • Hirnstammreflexe
  • Neurographie
  • Elektromyografie
  • Elektronystagmografie
  • neurovegetative Untersuchung
  • extra- und intrakranielle Doppler- und Duplexsonografie der hirnversorgenden Arterien

Darüber hinaus können Untersuchungen durchgeführt werden wie Lumbalpunktionen, Muskelbiopsien, Computertomografien, Magnetresonanztomografien und Schluckdiagnostik.

Therapeutisch verfügt die Neurologische Tagesklinik über eigenes Personal und Räume, zum Beispiel für Infusionsbehandlungen, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie.

Eine intensive Betreuung der Patienten durch speziell geschultes und erfahrenes Fachpersonal ist immer gewährleistet. Die Behandlung erfolgt in einem von einer Fachärztin geleiteten interdisziplinären Team, das jeden Tag die Maßnahmen und Fortschritte jedes Patienten zusammen bespricht.

Folgende Erkrankungen werden in der Neurologischen Tagesklinik behandelt:

  • zerebrovaskuläre Erkrankungen.
  • chronisch entzündliche Erkrankungen (zum Beispiel Multiple Sklerose): Immunsuppression und -modulation (zum Beispiel Infusionsbehandlungen mit Mitoxantron, Natalizumab, Immunglobulinen).
  • Neuroborreliose: zur ambulanten Antibiotikabehandlung.
  • extrapyramidalmotorische Erkrankungen (Parkinson-Syndrom, Dystonie): Optimierung der Medikation mit begleitender intensiver Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
  • Degenerative Erkankungen (zum Beispiel Demenzerkrankungen): ambulante Diagnostik inklusive Liquoruntersuchung.
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems: zum Beispiel elektrophysiologische Diagnostik von Neuropathien, Nervenengpaßsyndromen wie zum Beispiel Carpaltunnelsyndrom, Patienten mit radikulären Syndromen bei Bandscheibenvorfällen.

Myopathien und neuromuskuläre Erkrankungen: elektrophysiologische Diagnostik, ggf. Muskel- und Nervenbiopsie. Infusionsbehandlungen mit Immunsuppressiva oder Immunglobulinen bei neuromuskulären Erkrankungen (zum Beispiel Myasthenie).

Aufnahmekoordination

Ihre Ansprechpartnerin

Linz, Berenike
Dr. Berenike Linz
Betreuende Fachärztin

Tel.: 02632 407-15568

b.linz@rmf.landeskrankenhaus.de