17.000 Euro für Projekt „Tapetenwechsel“ gesammelt
Spiel der Lotto-Elf gegen die Betriebsmannschaft der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach vor rund 400 Zuschauern
Andernach. Das Ergebnis des Spiels der Lotto-Elf gegen eine Auswahl des Landeskrankenhauses ist natürlich nebensächlich - immerhin schaffte es die Mannschaft der Betriebssportgruppe der Rhein-Mosel-Fachklinik, ein Ehrentor gegen die prominenten Deutschen Meister, Pokalsieger, Europameister und Weltmeister zu schießen. Das Wichtigste an diesem tollen Event auf und neben dem Kunstrasenplatz in den Andernacher Sportanlagen ist das Spendenergebnis: 17.000 Euro gingen in der Spielpause an das Projekt „Tapetenwechsel“ der Klinik, um geistig behinderten Bewohnerinnen und Bewohnern die Teilnahmen an Ferienfahrten, Ausflügen oder auch mal eine Teilnahme an den Special Olympics zu ermöglichen. „Ich bin geflasht“, sagte Anke Kahmeier, Direktorin des Bereichs Fördern I Wohnen I Pflegen. Mit einer solchen Summe hatte sie nicht gerechnet. Die Klinik beteiligte sich mit den Einnahmen aus dem Kartenverkauf zum Personalfest an der Spendensumme und gab neben der geballten Manpower bei der Organisation so auch 4.000 Euro zum Spendenergebnis dazu.
Der Tag wurde lange vorbereitet, maßgeblich von Hans-Werner Bartz, dem Leiter der Betriebssportgruppe, in enger Zusammenarbeit mit Katharina Steinmetz von der Betriebslogistik der Klinik und weiteren Akteuren. Auch die Stadtspitze war involviert und natürlich der Verein SG 99 Andernach, als Gastgeber auf dem Platz. Schirmherr der Veranstaltung war Landrat Marko Boos. Das Rahmenprogramm bot den rund 400 Zuschauern viel für Kids, insgesamt für Fußballbegeisterte und auch die, die gerne in Erinnerungen schwelgen, wenn sie an die Stars vergangener Tage denken. Jetzt hatten sie die Möglichkeit, ein Autogramm zu bekommen und ein Foto mit den Fußballhelden zu schießen. Die Bewirtung war erstklassig. Eine Tombola lockte mit tollen Preisen.
Die Lotto-Elf spielte bereits zum dritten Mal gegen eine Auswahl der Andernacher Klinik, was dem Engagement des ehemaligen Klinik-Mitarbeiters Hans-Werner Bartz zu verdanken ist, der auch im Ruhestand an seinem Herzensprojekt arbeitete. „Für mich war es das Ende meiner 50-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, die alleine mit den drei Spielen gegen die Lotto-Elf runde 50.000 Euro für den Heimbereich eingebracht hat.“ Eine überaus beachtliche Bilanz.
