Kurs 28 in die Arbeitswelt verabschiedet
Ergotherapieschule Andernach: Große Freude bei Examensfeier
Andernach. „Es war emotional und es war schön“, beschreibt Nina Klemann, Leiterin der Ergotherapieschule Andernach am Bildungscampus des Landeskrankenhauses die Examensfeier des Kurses 28. Wieder wurden hervorragend ausgebildete junge Menschen als Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten für einen Beruf ausgebildet, der sich durch eine enorme Bandbreite an Einsatzbereichen auszeichnet. Die frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen können mit Klienten aller Altersgruppen in den unterschiedlichsten Behandlungsbereichen arbeiten. Oberstes Ziel ist es stets, Menschen eine individuell bedeutsame Betätigung zu ermöglichen.
Kursleiterin Barbara Zombat blickt auf einen Kurs zurück, der während der drei Jahre der Ausbildung sehr eng zusammenwuchs, wie sie berichtet. Der Umgang war sehr persönlich, man stützte und unterstützte sich gegenseitig, lernte gemeinsam. Richtige Durchhänger habe es nie gegeben. Das bewies sich nicht nur in einer richtig guten Stimmung, sondern auch in sehr guten Noten. Zwei der nun ehemaligen Azubis beendeten die Ausbildung mit der Gesamtnote „sehr gut“, in der mündlichen Prüfung alleine waren noch mehr auf diesem Level.
Die Absolventinnen und Absolventen fangen allesamt schnell an zu arbeiten, weiß Barbara Zombat. Einige bleiben in Andernach und sehen sich in der Rhein-Mosel-Fachklinik wieder, andere in der Klinik Nette-Gut in Weißenthurm. Manche gehen ins Ausland. Auch dort sind gut ausgebildete Ergotherapeuten sehr gefragt. „Wir wünschen allen einen guten Start in diesen wunderbaren Beruf, für den wir drei Jahre lang mit all unserem Wissen und mit viel Herzblut die Weichen gestellt haben“, verabschieden Kursleitung Barbara Zombat und Schulleiterin Nina Klemann ihre Schützlinge, die nun Berufskolleginnen und -kollegen sind.
