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Geistiges Training im Alter

Training der geistigen Leistungsfähigkeit ist eine vielversprechende Methode, dem Abbau im Alter entgegenzuwirken. Beim Lernen ergibt sich mit zunehmendem Alter jedoch die Schwierigkeit, die durch Training erzielten Verbesserungen effektiv auf andere Bereiche des Denkens sowie in den Alltag zu übertragen (= Transfer). Im Rahmen eines multizentrischen Forschungsprojektes interessieren wir uns für diejenigen Älteren, die trotz fortgeschrittenen Alters diesen Transfer hinbekommen und untersuchen die neurobiologischen Grundlagen dieser Fähigkeit. Das so generierte Wissen soll praktisch (z. B. in Form neuer Trainingsprogramme) dazu beitragen, resilientes Verhalten gegenüber kognitivem Abbau zu fördern – und damit ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu erhalten und die Widerstandsfähigkeit gegenüber einer Demenzentwicklung zu erhöhen.

Positivitätseffekt

Der Positivitätseffekt beschreibt die wissenschaftlich gut belegte Neigung älterer Menschen, sich eher positiven als negativen Informationen zuzuwenden. Dies steht im Zusammenhang mit emotionalem Wohlbefinden und trägt zu einer besseren Anpassung an die sich im Alter verändernde Lebenssituation bei. Darauf aufbauend beschäftigen wir uns im Rahmen unserer Arbeit mit der Frage, inwieweit der Positivitätseffekt im Sinne eines Resilienzfaktors der Belastung durch Stressfaktoren sowie der Entwicklung psychischer Erkrankungen im Alter entgegenwirkt.

Damit einhergehend steht die Erforschung möglicher Maßnahmen zur Stärkung des Positivitätseffekts und somit zur Prävention psychischer Erkrankungen im Alter im Fokus unseres Interesses.

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Resilienzforschung
Kognitives Lernen im Alter, Positivitätseffekt
Ziele: Entwicklung von Trainingsprogrammen, Multiplikatorenschulungen