Geschäftsführung

Im Rahmen des am 1. Januar 1996 in Kraft getretenen neuen Landesgesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Artikel 4) wurden die ehemaligen Landesnervenkliniken Alzey und Andernach sowie das Neurologische Landeskrankenhaus Meisenheim auf der Grundlage des Landesgesetzes über die Errichtung des Landeskrankenhauses - Anstalt des öffentlichen Rechts - (LKErG) in eine selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts überführt.

Das Landeskrankenhaus (AöR) wurde als rechtsfähige und gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts zum 1. Januar 1997 gegründet.

Durch die Gründung des Landeskrankenhauses (AöR) ist ein eigenverantwortliches Unternehmen im Gesundheitswesen entstanden, das organisatorisch, personell und finanziell eigenständig ist und nach modernen Unternehmensgrundsätzen arbeitet. Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) ist Dr. Gerald Gaß.

Dr. Gerald Gaß
Dr. Gerald Gaß
Geschäftsführer Landeskrankenhaus (AöR)

Tel.: 02632 407-5333

Fax: 02632 407-5811

g.gass@landeskrankenhaus.de

Referate

Justitiariat

Aufgabenstellung des Justitiariats ist die Beratung und Unterstützung der Geschäftsführung in allen rechtlichen Fragestellungen der trägerweiten Unternehmensführung sowie die Beratung der Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) als erster juristischer Ansprechpartner bei geschäftlichen Vorgängen, die einer juristischen Betreuung bedürfen.

Zum Leistungsspektrum des Justitiariats gehören weiterhin die Pflege und Weiterentwicklung des Vertragswesens, die Begleitung allgemeiner Vertragsverhandlungen, die juristische Begleitung von Personalangelegenheiten, sowie die Prozessführung auf den Gebieten des Arbeits- und Sozialrechts.

Darüber hinaus hat das Justitiariat die Aufgaben einer Assistenz der Geschäftsführung. Ziel der Tätigkeit ist es insbesondere, der Geschäftsführung sowie den MitarbeiterInnen den Service einer fundierten rechtlichen Beratung anzubieten, welche die frühzeitige Erlangung von Rechtssicherheit ermöglicht.

Simfeld, Christina
Christina Simfeld
Justitiarin Rechtsanwältin, Mediatorin

Tel.: 02632 407-5357

Fax: 02632 407-5811

c.simfeld@landeskrankenhaus.de

Datenschutzbeauftragter / Zentrale Beauftragtenfunktion

Die zentrale Beauftragtenfunktion der Einrichtungen des Landeskrankenhauses beinhaltet die Bereiche Datenschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebliches Vorschlagswesen.

Datenschutz

Die Aufgaben im Bereich des Datenschutzes bestehen insbesondere darin, darauf hinzuwirken, dass die Datenschutzvorschriften bei der Einführung und Anwendung von Verfahren, in denen personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet werden, eingehalten werden.

Die bei der Verarbeitung personenbezogner Daten tätigen Personen werden durch geeignete Maßnahmen mit den Bestimmungen der Datenschutzgesetze sowie allen sonstigen Vorschriften und Gesetze über den Datenschutz, die auf das Landeskrankenhaus (AöR) und seine Einrichtungen Anwendung finden, vertraut gemacht.

Der Datenschutzbeauftragte ist auch Ansprechpartner für PatientInnen und MitarbeiterInnen in Fragen des Datenschutzes und erteilt auf Verlangen Auskunft zu den gespeicherten Daten der Betroffenen.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundheit am Arbeitsplatz und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen hat im Landeskrankenhaus (AöR) und seinen Einrichtungen eine hohe Bedeutung. Aus diesem Grunde wurde im Herbst 2003 das Projekt Gesundheitsmanagement im Landeskrankenhaus (AöR) gestartet.

Ziele des Projektes Gesundheitsmanagement sind

  • Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen durch kontinuierliche Maßnahmen der Gesundheitsförderung erhöhen.
  • Veränderung ungesunder Verhaltensweisen der Beschäftigten hervorrufen.
  • Verbesserung des Betriebsklimas und der Identifikation der Belegschaft mit dem Landeskrankenhaus (AöR) durch ein offenes, förderndes und engagiertes Miteinander aller Berufs- und Beschäftigungsgruppen ermöglichen.
  • Senkung der Arbeitsunfälle durch Optimierung der Arbeitsbedingungen und Vermittlung von Kompetenz zu gesundheitlichem Verhalten.
  • Gesundheitsförderliche Potentiale in den Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) durch einen gesundheitsgerechten Führungsstil ermöglichen.

Betriebliches Vorschlagswesen

Das Betriebliche Vorschlagswesen im Landeskrankenhaus (AöR) dient als wichtige Säule innerhalb eines dauerhaft wirkenden Qualitätssicherungssystems der Erhaltung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Landeskrankenhauses (AöR) und seiner Einrichtungen.

Ziel des Betrieblichen Vorschlagswesens ist es, durch eingereichte Vorschläge der MitarbeiterInnen den Arbeitsablauf in den Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) zu verbessern sowie Unfälle, Schäden und wirtschaftliche Verluste zu vermeiden. Am Erfolg von Verbesserungsvorschlägen werden MitarbeiterInnen in Form einer einmaligen Prämie beteiligt.

Innenrevision und Compliance

Das Referat Compliance ist ein Bindeglied zwischen Geschäftsführung und den Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR). Das Referat berät und unterstützt die Einrichtungen bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen, analysiert und beurteilt krankenhausweit die Geschäftsprozesse, unterstützt das Risikomanagement und ist verantwortlich für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Internen Kontrollsystems (IKS).

Das Referat versteht sich auch als interner Organisationsberater. Gemeinsam mit den Mitarbeitern werden auf kollegialer Ebene im Rahmen von Workshops und Diskussionsrunden mögliche Schwachstellen bezogen auf die Aufbau- und Ablauforganisation identifiziert und Optimierungsansätze für die Zukunft abgeleitet.

Aufgabe und Ziel des Referates Compliance ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des laufenden Geschäftsbetriebes zu leisten und die Geschäftsführung bei der Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen. Ferner zielt die Tätigkeit darauf ab, der Geschäftsführung durch Beratung bei der Unternehmensüberwachung behilflich zu sein. Das Referat betreut dabei die Themenfelder Risikomanagement und Compliance. Unter dem Begriff Compliance wird hierbei die Gesamtheit aller Maßnahmen verstanden, die notwendig sind um das rechtskonforme Verhalten des Unternehmens, seiner Organe und Mitarbeiter betreffend bestehender Gesetze, Richtlinien und freiwilliger Verfahrensanweisungen, zu gewährleisten.

Das Referat Compliance pflegt eine vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und ist Ansprechpartner für organisatorische und geschäftsprozessbezogene Fragestellungen. Kernaufgabe ist die Sicherstellung von Ordnungsmäßigkeit, Rechtmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Kloos, Michael
Michael Kloos
Leiter Innenrevision und Compliance

Tel.: 0671 79672719

m.kloos@landeskrankenhaus.de

Kompetenzstelle Hygiene

Die Kompetenzstelle Hygiene hat das Ziel, den landeskrankenhausweiten Hygienestandard weiter zu vereinheitlichen und neue Erkenntnisse, sowie aktuelle Anforderungen und Empfehlungen, wie zum Beispiel die der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert-Koch-Institut, zeitnah in diese Standards einfließen zu lassen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskrankenhauses(AöR) werden so effektiv in allen Fragen der Krankenhaushygiene unterstützt und beraten.

Die Aufgaben der "Kompetenzstelle Hygiene" sind:

  • im konstruktiven Dialog kollegial die in den Einrichtungen tätigen Hygienefachkräfte zu beraten und landeskrankenhausweit geltende Hygienestandards festzulegen sowie erfolgreich etablierte Verfahren auf andere Standorte des Landeskrankenhauses (AöR) zu übertragen.
  • Empfehlungen der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert- Koch- Institut) und regionaler Netzwerke zentral an alle Einrichtungen des Landeskrankenhauses (AöR) in Absprache mit dem Ärztlichen Direktor und unter Beratung des externen Facharztes für Hygiene, Herrn Dr. Brandt, Leiter des Bereiches Krankenhaushygiene des Klinikums der Johann-Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt am Main, zu übertragen und zu aktualisieren.
  • als Schnittstelle für die Hygienefachkräfte, den hygienebeauftragten Ärzten, dem extern betreuenden Facharzt für Hygiene, den Gesundheitsämtern und den verschiedenen Abteilungen des Landeskrankenhauses (AöR) zu fungieren und die Hygienefachkräfte bei Einsätzen in besonderen Situationen (z.B. Ausbrüche von Infektionserkrankungen) beratend zu unterstützen.
  • Teilnahme an den Sitzungen der Hygienekommissionen der jeweiligen Einrichtungen.
  • Übernahme der Zuständigkeit für die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Fachbereich (Berichte der Hygiene im Intranet, Forum usw.) und damit die Unterstützung der örtlich tätigen Fachkräfte und der Pressestelle des Landeskrankenhauses (AöR).
  • Koordination der Projekte in Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Direktor des Landeskrankenhauses (AöR) und dem extern beratenden Krankenhaushygieniker und gemeinsame Beratung mit den vor Ort Verantwortlichen bei hygienerelevanten funktionellen und baulichen Maßnahmen. Zwischen der "Kompetenzstelle Hygiene" und dem Ärztlichen Direktor des Landeskrankenhauses (AöR) findet ein wöchentliches Abstimmungsgespräch statt.
  • Leitung des Hygieneworkshops des Landeskrankenhauses(AöR), der mindestens 3x jährlich stattfindet und an dem verpflichtend alle Hygienebeauftragten Mitarbeiter des Landeskrankenhauses (AöR) teilnehmen. Der etablierte Workshop dient zum Austausch von Fachwissen, aktuellen Hygienethemen und Fortbildungsveranstaltungen. Er dient damit auch der Entscheidungsvorbereitung für einrichtungsübergreifende Fragen zur Infektionsprävention.
  • nach Beratung mit dem externen Facharzt für Hygiene sowie ggf. den zuständigen Behörden und unter Einbeziehung der am Hygieneworkshop Beteiligten, schlägt die "Kompetenzstelle Hygiene" dem Ärztlichen Direktor des Landeskrankenhauses (AöR) die zu treffenden Hygienemaßnahmen (z.B. neuer und einheitlicher Hygieneplan für das LKH) vor, die dann für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskrankenhauses (AöR) verbindlich in Kraft gesetzt werden. Auf die speziellen Gegebenheiten der unterschiedlichen Standorte wird Rücksicht genommen, wenn dies fachlich gerechtfertigt werden kann.
Pett, Juliane
Juliane Pett
Leitung Kompetenzstelle Hygiene

Tel.: 06731 50-1501

Fax: 06731 50-3501

j.pett@landeskrankenhaus.de

Unternehmenskommunikation

Das Referat für Unternehmenskommunikation ist verantwortlich für die Außendarstellung des Landeskrankenhauses (AöR) und seiner Einrichtungen, für die interne Kommunikation, die Corporate Identity das Marketing und das Design.

Das Referat betreut und berät neben der Trägerorganisation neun Kliniken und deren Außenstellen, ein medizinisches Versorgungszentrum und ein Fortbildungsinstitut an 17 Standorten. Zu den Einrichtungen gehören die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, die Rheinhessen-Fachklinik Alzey, die Rheinhessen-Fachklinik Mainz, die Geriatrische Fachklinik Rheinhessen-Nahe, das Gesundheitszentrum Glantal, das Sprachheilzentrum Meisenheim, die Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie, die Klinik Viktoriastift und die Rhein-Mosel-Akademie.

Die inhaltliche Struktur der Einrichtungen und ihrer Außenstellen ist äußerst vielfältig - sie reicht von psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlungsfeldern bei Kindern und Erwachsenen über Neurologie, Akutversorgung in einem Krankenhaus der Grundversorgung bis hin zur Spezialbehandlung von Kommunikationsstörungen. Das hat eine facettenreiche und äußerst heterogene Aufgabenstellung zur Folge.

Diese wird verstärkt durch die besondere geografische Struktur des Landeskrankenhauses und seiner Einrichtungen. Die zu betreuenden Häuser liegen verteilt zwischen Andernach, Cochem, Worms, Meisenheim und Mainz.