Kinder- und Jugendpsychiatrie / -psychotherapie / -psychosomatik

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik an der Rheinhessen-Fachklinik Mainz behandeln wir Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen (sog. F-Diagnosen der ICD-10 mit Schwerpunkt Kindes- und Jugendalter). Das therapeutische Konzept der Abteilung ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten.

Das (teil-)stationäre Angebot untergliedert sich in eine Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen, eine Kinderstation mit zehn Behandlungsplätzen und zwei Jugendstationen mit neun und sechs Behandlungsplätzen.

Zur Aufnahme kommen u.a. Kinder und Jugendliche mit erheblichen Verhaltens- und Entwicklungsstörungen im Bereich ihrer sozialen, geistigen, körperlichen und sprachlichen Fähigkeiten.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Die Aufmerksamkeits-Defizit/ Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) gehört zu den häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen. Sie ist gekennzeichnet durch Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten und motorische Unruhe. Diese drei Kernsymptome müssen in verschiedenen Situationen (zum Beispiel Schule, Familie, Untersuchungssituation) für mindestens sechs Monate vorhanden sein und mit einer Beeinträchtigung der Entwicklung des Kindes und/oder seines sozialen Bezugsrahmens einhergehen.

Die Diagnose muss von einem erfahrenen Arzt oder Psychologen nach einer Liste von Symptomkriterien gestellt und sorgfältig von anderen Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten abgegrenzt werden (sogenannte Differentialdiagnose). Dabei ist es wichtig, dass das Kind gründlich untersucht, die Entwicklung und die aktuellen Probleme genau erfragt und auch die Einschätzung anderer Personen (zum Beispiel Lehrer) berücksichtigt werden. Bei mehr als 60 Prozent der betroffenen Kinder finden sich noch weitere Erkrankungen (zum Beispiel Legasthenie, Tics, emotionale Probleme), die erkannt und gegebenenfalls behandelt werden sollten (sogenannte Komorbidität).

Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird eine Empfehlung für eine individuell auf das Kind ausgerichtete Multimodalbehandlung gegeben. Auf Wunsch und je nach verfügbaren Möglichkeiten kann diese auch in unserer Ambulanz bzw. der Spezialsprechstunde durchgeführt werden.

Die Anorexia nervosa (Magersucht) gehört zu den häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen und betrifft überwiegend das weibliche Geschlecht. Der Begriff Anorexia nervosa stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie "nervöse Appetitlosigkeit". Bei genauerer Betrachtung des Krankheitsbildes ist dieser allerdings irreführend, da die Patienten nicht an einen Mangel an Appetit leiden, sondern Appetit und Hungergefühl bewusst unterdrücken.

Der Gewichtsverlust ist das für das Umfeld auffälligste Symptom der Erkrankung und wird von den Patienten selbst herbeigeführt. Die Vermeidung von Nahrungsaufnahme wird ausgelöst durch die feste Überzeugung der Patienten, trotz des bestehenden Untergewichts zu dick zu sein (Körperschemastörung) sowie der extremen Angst vor einer Gewichtszunahme. Bei der Anorexie kommt es aufgrund des Untergewichts bei den weiblichen Patienten zum Ausbleiben der Menstruation.

Es lassen sich zwei Formen der Magersucht unterscheiden. Bei der Anorexia nervosa ohne aktive Maßnahmen zur Gewichtsabnahme wird die Gewichtsreduktion durch Nahrungsverweigerung bzw. extrem kalorienarme Ernährung und exzessive sportliche Betätigung herbeigeführt.

Bei der Anorexia nervosa mit aktiven Maßnahmen zur Gewichtsregulation kann der Gewichtsverlust zusätzlich durch Erbrechen oder den Missbrauch von Medikamenten (zum Beispiel Abführmittel, Diurektika) herbeigeführt werden. Des Weiteren kann es bei dieser Form der Anorexie zu Essattacken kommen.

Ein Krankheitsbewusstsein ist bei vielen anorektischen Patienten nicht vorhanden, da der Stolz und die Befriedigung über eine Gewichtsabnahme dominieren. Magersucht ist eine ernstzunehmende psychiatrische Erkrankung, die aufgrund des Gewichtsverlusts und der dadurch bedingten Folgen zum Tode führen kann, wenn sie nicht behandelt wird. Bereits in der frühen Krankheitsphase sollten professionelle Hilfen in Anspruch genommen werden.

Der Begriff der Bulimie geht auf die griechischen Wörter bous = Ochse und limos = Hunger zurück. Allerdings ist der Begriff Ochsenhunger bei einer differenzierten Betrachtung nicht ausreichend, da lediglich die Essanfälle, aber nicht das Erbrechen und andere gegensteuernde Maßnahmen zu Gewichtsreduktion berücksichtigt werden. Die Bulimia nervosa wird häufig auch als Ess- und Brechsucht bezeichnet.

Obwohl die Betroffenen in der Regel normalgewichtig sind, fühlen sie sich als zu dick und haben Furcht vor einer Gewichtszunahme. Aufgrund der ständigen Furcht dicker zu werden, kommt es zu einer extremen Kontrolle der Hungersignale und zu einer Einschränkung des Essverhaltens. Diese Verminderung der Nahrungsaufnahme wird häufig als ein Auslöser der Essattacken (mindestens zwei Mal in der Woche) gesehen. Innerhalb dieser Attacken nehmen die Betroffenen in der Regel kalorienreiche Nahrungsmittel zu sich, die sie in ihrem sonstigen Essverhalten vermeiden.
Während des Essanfalls sind die Patienten nicht in der Lage, ihr Essverhalten willentlich zu steuern oder zu unterbrechen. Der Heißhungerattacke folgt normalerweise das Erbrechen. Die Gewichtsreduktion kann aber auch durch Medikamente hervorgerufen werden.

Bei den Patienten mit einer Bulimia nervosa ist fast immer ein Krankheitsbewusstsein mit Schamgefühl und Selbstanklagen gegeben. Aufgrund der schweren psychischen Belastung der Betroffenen ist schnellstmöglich die Inanspruchnahme professioneller Hilfe nötig.

Die Depression gehört zu den affektiven Störungen. Diese sind dadurch geprägt, dass sich die Gefühle der Betroffenen in Schüben stark verändern und sie diese nicht mehr kontrollieren können. Bei einer Depression ist ein Mensch von einer tiefen Antriebs- und Trostlosigkeit umgeben. Er leidet zum Beispiel unter Schlafstörungen, hat Schuldgefühle, empfindet innere Unruhe oder Ängste.

Diese Merkmale sind dann behandlungsrelevant, wenn sie über viele Tage (mindestens zwei Wochen) so intensiv auftreten, dass sie den Lebensalltag maßgeblich beeinflussen. Bei einer depressiven Erkrankung besteht in der Regel ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn. Darum ist in vielen Fällen eine Behandlung mit Antidepressiva sinnvoll. Hinzu kommt eine individuelle psychotherapeutische Behandlung.

An Schizophrenie erkrankte Personen nehmen die Realität verändert wahr oder verarbeiten diese verändert. Wahnvorstellungen (zum Beispiel Verfolgungswahn), Halluzinationen (zum Beispiel Stimmen-Hören), Störungen emotionaler Regungen (zum Beispiel Schwanken zwischen extremen Stimmungen), Denk- und Sprachstörungen und psychomotorische Auffälligkeiten sind mögliche Ausprägungen dieser Form der Psychose. Man unterscheidet zwischen der paranoiden, hebephrenen und katatonen Schizophrenie. Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös und im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie.

Lebensveränderungen bedeuten Stress. Bei manchen Personen kann dieser Stress dazu führen, dass sie eine Anpassungs- und Belastungsstörung entwickeln. Ein Todesfall oder eine Trennung sind mögliche Auslöser. Körper und Psyche reagieren mit Symptomen auf die Belastungssituation. Neben Ängsten und depressiven Verstimmungen haben die Betroffenen häufig auch Probleme, ihren Alltag zu meistern. Eine Anpassungs- und Belastungsstörung ist in der Regel zeitlich begrenzt. Hiervon abzugrenzen ist die posttraumatische Belastungsstörung, welche aufgrund eines Traumas entsteht und längere Zeit bestehen bleibt.

Ob ein Mensch auf eine Belastung mit einer Anpassungs- und Belastungsstörung reagiert, ist individuell. Häufig fehlt es den Betroffenen an Strategien, um erfolgreich mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen. Hinzu kommt die individuelle Bewertung der Situation. Eher ängstliche Menschen beurteilen solche Situationen schneller als Bedrohung und fühlen sich dadurch überfordert. Aber auch die Intensität und Dauer der Belastung sowie das den Patienten umgebende Umfeld haben Einfluss.

Die Behandlung erfolgt in erster Linie mittels Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse. Insbesondere Gesprächstherapien und kognitive Verhaltenstherapien kommen dabei zum Einsatz.

Menschen, die an einer Zwangsstörung leiden, führen zwanghaft immer wieder die gleichen Rituale aus. Oder sie werden von negativen Gedanken geplagt, denen sie nicht entkommen können. Häufig erkennen die Betroffenen, dass diese Gedanken und Handlungen irrational sind, können aber dennoch nichts daran ändern. Versuchen sie dagegen anzugehen, leiden sie an zunehmender Unruhe und Angst. Es baut sich ein innerer Druck auf.

Das Spektrum der Zwangsstörungen ist sehr weit. Es kann sich in einem Waschzwang äußern oder in dem Zwang, Dinge zu zählen. Aber auch zwanghafte Vorstellungen eine Gewalttat oder unerwünschte Handlungen auszuführen, kann Ausprägung einer Zwangsstörung sein. Von einer Zwangsstörung kann ausgegangen werden, wenn der Betroffene selbst darunter leidet oder hierdurch in seinem Alltag massiv eingeschränkt wird. Personen, die an einer Zwangsstörung erkrankt sind, sind meist eher unsicher und haben ein stärkeres Kontrollbedürfnis. Häufig geht dem Beginn einer Zwangsstörung eine Lebenskrise oder ein belastendes Ereignis voraus. Die zwanghaften Rituale geben den Patienten ein Gefühl der Sicherheit.

Die Therapie einer Zwangsstörung erfolgt in der Regel mittels kognitiver Verhaltenstherapie. Hier kommen unter anderem Expositionsübungen in Betracht, bei denen der Patient mit Reizen konfrontiert wird, die normalerweise ein zwanghaftes Verhalten bei ihm auslösen. Darüber hinaus wird die zugrundeliegende Ursache der mangelnden Sicherheit aufgearbeitet. Die Behandlung wird, wie bei allen psychischen Erkrankungen, individuell mit dem Patienten abgesprochen und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Jeder Mensch hat Angst. Sie ist biologisch sinnvoll und führt uns durch die Gefahren des Alltags. Menschen, die an einer Angsterkrankung leiden, haben eine Angst in einem übersteigerten Ausmaß.

Angsterkrankungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Zu ihnen zählen: Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie, generalisierte Angststörung, soziale Angststörung und spezifische Phobien. Bleibt eine Angststörung unbehandelt, kann sie sich verselbstständigen. Betroffene leiden an Erwartungsangst (Angst vor der Angst) und meiden Angst auslösende Situationen und Orte. Sie ziehen sich immer mehr aus ihrem Alltag zurück. Hinzu kommen häufig körperliche Symptome wie Schlafprobleme und ggf. der Versuch einer Selbsttherapie mittels Alkohol oder Drogen. Hinzu kommt ein mangelndes Vertrauen in die eigene Stärke und ein Gefühl des Ausgeliefertseins.

Die Therapie von Angsterkrankungen erfolgt mittels unterschiedlicher Bausteine und wird patientenindividuell festgelegt.

Seelische Belastungen können körperliche Beschwerden hervorrufen. Ist dies der Fall, spricht man von psychosomatischen Erkrankungen. Die Beschwerden sind dabei keineswegs eingebildet. Man weiß heute, dass die Psyche Einfluss auf organische Erkrankungen haben kann. Die Symptome einer psychosomatischen Erkrankung können sehr vielfältig sein, im Vordergrund steht jedoch meist der Schmerz.

Hat ein Kind beispielsweise immer Bauchschmerzen, ohne dass eine organische Ursache zu finden ist, könnten die Schmerzen psychisch bedingt sein. Hier wäre Schulangst eine denkbare, wenn natürlich nicht zwingende, Ursache.

Psychosomatische Beschwerden können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken, weshalb eine Behandlung dringend anzuraten ist.

Tics können sich sowohl in Bewegungen (motorische Tics) als auch in verbalen Äußerungen (vokale Tics) äußern. Beiden gemein ist, dass sie unwillkürlich geschehen und nicht zweckgebunden sind. Motorische Tics sind häufig im Kopfbereich zu finden.

Bei einer Kombination von komplexen vokalen und multiplen motorischen Tics spricht man von einem Tourette-Syndrom. Hierzu gehören auch Tics, die mehrmals täglich, ohne Rückbildung über die Dauer eines Jahres bestehen. Patienten mit einem Tourette-Syndrom weisen häufig weitere Störungen, wie ADHS, Zwangsstörungen, affektive Störungen oder Angststörungen auf.

Kinder sind besonders häufig von Tics betroffen. Sie beginnen in einem Alter zwischen sechs und acht Jahren und betreffen Jungen häufiger als Mädchen. Sie haben aufgrund der Symptomatik und der Reaktion ihrer Umwelt darauf häufig einen hohen psychischen Leidensdruck. Angst und Schamgefühl werden hierdurch begünstigt.

Wir behandeln Kinder und Jugendliche mit Folgen von Traumata, Misshandlungen oder Missbrauch. Bei diesen Patienten stellt sich häufig auch die Frage nach einer Abklärung von suizidalem oder selbstverletzendem Verhalten.

Auslöser einer posttraumatischen Belastungsstörung ist ein Trauma. Die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung können kurz nach dem Trauma oder auch mit einer zeitlichen Verzögerung auftreten.

Mögliche Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung:

  • Wiedererleben der traumatischen Erfahrung (Flashbacks oder Albträume)
  • Vermeidungsverhalten, dass sich in Teilnahmslosigkeit oder einem aktiven Vermeiden von Situationen, die ein Erinnern an das Trauma hervorrufen könnten, äußert
  • Vegetative Übererregtheit, die sich in Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Wachsamkeit oder übermäßiger Schreckhaftigkeit äußert
  • Gestörtes Vertrauensverhältnis durch ein erschüttertes Selbst- und Weltbild
  • Schuld- / Schamgefühle und Selbsthass
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Somatische und psychische Folgeerkrankungen, wie Suchterkrankungen und Depressionen

Wie wir arbeiten

Zu Beginn der stationären Behandlung erfolgen gezielte diagnostische Maßnahmen. Sie umfassen neben der ausführlichen Erhebung der Vorgeschichte unter Einbeziehung der Familie (Anamnese) sowie einer systematischen Verhaltensbeobachtung auch körperliche-, neurologische und psychologische Untersuchungen einschließlich Entwicklungs- und Leistungstests. Bei Bedarf erfolgen auch differentialdiagnostische, laborchemische und apparative Untersuchungen wie EKG, EEG, Computer- oder Kernspintomographie.

Die Betreuung der Kinder erfolgt in kleinen Gruppen. Jeder Gruppe wird eine Bezugsperson aus dem Pflege- und Erziehungsdienst verbindlich zugeordnet. Dem Bezugsbetreuer obliegt die Begleitung und Umsetzung pflegerisch-pädagogischer Behandlungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit den ärztlichen und psychologischen Therapeuten.

Ziel der multiprofessionellen therapeutischen und pflegerisch-pädagogischen Betreuung ist die psychische und körperliche Gesundung und ggf. soziale Reintegration.

Wir verfügen über eine Kinderstation. Dort werden Kinder bis zirka zwölf Jahre von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr behandelt und betreut. Damit lassen sich auch sehr zeitintensive Behandlungsprogramme realisieren, die bei ausgeprägten Störungsbildern, bei einem hohen Schutzbedarf eines Kindes oder bei dem Erfordernis einer sehr engmaschigen Begleitung erforderlich sein können. Die Betreuung der Kinder erfolgt in Gruppen von je vier bis sechs Kindern.

Auf den beiden Jugendstationen werden Jugendliche von zirka zwölf bis 18 Jahren in einem geschützten Rahmen von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr behandelt und betreut. Die Station 1a ist unter anderem auf Krisensituationen und Notaufnahmen vorbereitet. Möglichkeiten der intensivierten Einzelbetreuung sind vorhanden.

Die Behandlung erfolgt nach Abstimmung mit den Patienten und Sorgeberechtigten in der Verantwortung des zuständigen Arztes und Psychologen. Das therapeutische Angebot umfasst ein strukturgebendes, verhaltens- und familientherapeutisch orientiertes Therapiesetting. Dazu gehören:

  • pädagogische Tagesstrukturierung
  • kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Einzelgesprächstherapie
  • Gruppenpsychotherapie (Gesprächsgruppen, unter anderem auch soziales Kompetenztraining, Problemlösegruppe, Genusstraining)
  • Elterngespräche, Familientherapie, Elterntraining
  • Einzelpsychotherapie (zum Beispiel kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiert)
  • Spieltherapie
  • Psychomotorische Therapie (Bewegungstherapie)
  • Ergotherapie
  • Reittherapie
  • Sporttherapie
  • Logopädie
  • Betreute Freizeitaktivitäten (zum Beispiel Schwimmen, Wandern, Theater- und Sportgruppe, Kochgruppe, Foto-AG, Umwelt-AG und andere themenbezogene Projekte)
  • In bestimmten Fällen medikamentöse Behandlung in Absprache mit den Sorgeberechtigten
  • Unterstützung bei der Hilfeplanung mit Schulen und der Jugendhilfe

Der Schulunterricht für die jungen Patienten erfolgt in Form von Einzel- oder Kleingruppenunterricht in Klassenräumen innerhalb des Stationsgebäudes. Darüber hinaus unterstützen die Mitarbeiter der Klinik bei Bedarf die Familien bei der Hilfeplanung mit den Schulen und der Jugendhilfe.

Das Behandlungsteam ist multiprofessionell und setzt sich aus Gesundheits- und Krankenpflegern, Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und Ergotherapeuten zusammen.

Ist die stationäre Behandlung abgeschlossen, besteht die Möglichkeit einer weiteren teilstationären oder ambulanten Betreuung und Behandlung. Hierzu erfolgt ein beratendes Gespräch vor der Entlassung.

Forschung & Lehre

In Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz decken wir außerdem die Bereiche der kinder- und jugendpsychiatrischen Forschung und Lehre ab. Infos zur Teilnahme an Studien

Anmeldung & Aufnahme

Wenn Sie Ihr Kind (bis zu 18 Jahren) bei uns anmelden wollen, finden Sie hier einen Anmeldebogen. Wir möchten Sie bitten, diesen ausgefüllt mit der Post oder per Fax an uns zurück zu senden. 

Rheinhessen-Fachklinik Mainz
Hartmühlenweg 2-4
55112 Mainz

Fax: 06131 378-2830

kjp-mz@rfk.landeskrankenhaus.de

Die vollstationäre Aufnahme erfolgt nach Klärung des Behandlungsbedarfs in der Institutsambulanz. Daneben ist die Klinik zuständig für Notaufnahmen in Krisensituationen. In Notfallsituationen erreichen Sie unsere Institutsambulanz unter der Telefonnummer 06131 378-2000 (Mo. bis Fr. 7.30 - 17 Uhr). Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie uns über die Pforte der Rheinhessen-Fachklinik Alzey unter der Telefonnummer 06731 500.

Ihre Ansprechpartner

Huss, Michael
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Michael Huss
Chefarzt

Tel.: 06131 378-2300

Fax: 06131 378-2830

kjp-mz@rfk.landeskrankenhaus.de

Simone Pfannebecker
Bereichsleiterin Pflege

Tel.: 06131 378-12211

s.pfannebecker@rfk.landeskrankenhaus.de