Sicherheit

Sicherheit in der Klinik Nette-Gut

Die Klinik Nette-Gut ist die am höchsten gesicherte Maßregelvollzugseinrichtung in Rheinland-Pfalz. Zäune, Gitter, verschlossene Türen, Überwachungskameras, Monitore, Detektoren und Personenkontrollen bilden den äußeren Sicherheitsstandard. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nehmen eine Fülle von Sicherungsaufgaben wahr.

Innere Sicherheit entsteht durch die soziale Kontrolle, durch die Vorbildwirkung des Personals sowie durch tragfähige therapeutische Beziehungen.

Auftrag des Maßregelvollzugs

Ziele des Maßregelvollzugs

Unsere Arbeit in der Klinik Nette-Gut ist auf das langfristige Ziel ausgerichtet, die Patienten durch medizinische Behandlung, Therapie und pflegerische Betreuung zu befähigen, ein in die Gesellschaft eingegliedertes Leben zu führen und die Allgemeinheit vor weiteren rechtswidrigen Taten zu schützen.

Therapie durch Sicherung

Oft schaffen erst die gerichtlich angeordnete Unterbringung und Sicherung der Patienten die Basis für deren Therapiemotivation, die zuvor/zunächst noch nicht bestand. Daher bildet die Sicherung der Patienten letztlich die Voraussetzung für die Entwicklung therapeutischer Beziehungen.

Sicherheit durch Therapie

Die Klinik Nette-Gut erhält durch die Justiz den Auftrag, ihre Patienten zu sichern, also die Allgemeinheit vor ihnen zu schützen, zu behandeln und zu therapieren. Im Idealfall sollen sie danach wieder ein in die Gesellschaft integriertes Leben führen können.

Eine Therapie ist für den Betroffenen unerlässlich, denn: Wer zur Behandlung in den Maßregelvollzug eingewiesen wird, hat der Gesellschaft keinen Zweifel daran gelassen, dass er aufgrund seiner Krankheit gefährlich und durchaus bereit ist, seine Straftaten zu wiederholen. Geholfen werden kann unseren Patienten nur durch die Unterbringung, ihre Einsicht zur Krankheit und Tat und die daraus folgende Behandlung.

Die beste Form der Sicherung ist natürlich eine erfolgreiche Therapie. Die Wechselwirkungen zwischen Sicherung und Therapie und die Bedeutung des soziotherapeutischen Milieus – also die Befähigung eines Patienten, den Alltag trotz Krankheit zu bewältigen –, sind komplex und stehen in unmittelbarer Beziehung zueinander. Das soziale Umfeld, Freunde und Familie können diesen Prozess unterstützen. 

Je effizienter die störungs- und deliktorientierten Therapien und das dafür erforderliche sozio-therapeutische Milieu und je professioneller die teamorientierte Behandlung mit ihrer Beziehungsarbeit, desto höher ist das Maß an Sicherheit für die Bevölkerung.