Orthostatische Dysregulation

Reha für Kinder und Jugendliche mit Orthostatischer Dysregulation

Kinder und Jugendliche, die an einer orthostatischen Dysregulation leiden, haben eine Störung des Kreislaufsystems. Betroffene leiden in aufrechter Stellung an Schwindel, Herzrasen, Störung der Sehfunktion, Übelkeit, Schwäche und Benommenheit. Diese Symptome lassen im Sitzen oder Liegen rasch nach. Auch eine kurze Bewusstlosigkeit ist bei den Erkrankten möglich.

Kinder und Jugendliche, die an orthostatischer Dysregulation leiden, kommen in die Klinik Viktoriastift, um Stärkung zu erfahren und einen angemessenen Umgang mit der Symptomatik zu erlernen.

Wie wir arbeiten

In der Einführungsphase lernen wir die Kinder und Jugendlichen kennen – und sie uns. Wir besprechen mit ihnen und den Sorgeberechtigten die persönlichen Ziele des Aufenthalts. Die individuellen Probleme werden erhoben und deren Auswirkungen beleuchtet. Neben einer ausführlichen Anamnese erfolgt auch eine Aufnahmeuntersuchung, inklusive Schellong, Thulesius und eventuell EKG. Flankiert wird dies durch eine Einführung in den Stationsablauf.

Die Probleme, die mit einer orthostatischen Dysregulation einhergehen, sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Gemeinsam erarbeiten wir, welche dieser Probleme die Kinder und Jugendlichen am stärksten belasten. Dabei werden physische, psychische und soziale Aspekte betrachtet.

Was sind kritische Situation? Wie können sie vermieden werden?

Die Therapie in unserer Klinik ist facettenreich. Bei Patienten, die an einer neurologischen Erkrankung leiden, stehen folgende Therapie- und Schulungsmaßnahmen im Fokus:

  • Erlernen einer Reduktion von anfallsauslösenden / -begünstigenden Faktoren
  • Psychologische Therapien
  • Stärkung der Selbstständigkeit bei der Bewältigung der Erkrankung
  • bei Bedarf Optimierung einer medikamentösen Behandlung

Die Kinder und Jugendlichen erhalten bei uns Schulunterricht, um den Anschluss während des Reha-Aufenthalts nicht zu verpassen.

Neben der eigentlichen Therapie bieten wir den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Freizeitprogramm an. So stehen zahlreiche Sportangebote, Wanderungen, gemeinsame Spiele, Stadtbesuche und das Freizeitgelände „Park der Sinne“ zur Verfügung.

Beim Abschluss des Reha-Aufenthalts erfolgt eine Entlassuntersuchung und ein Abschlussgespräch. In diesem Gespräch beraten wir zur weiteren Therapie, um eine positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen weiter zu begünstigen.