Therapeut:innen

Die therapeutischen Behandlungsmethoden am Landeskrankenhaus und seinen Einrichtungen sind sehr umfangreich und bedienen in ihrer Vielfalt jeden Fachbereich der Kliniken. Unsere Therapeut:innen arbeiten mit Patient:innen und Bewohner:innen, die gänzlich unterschiedliche Voraussetzungen in die Therapien mitbringen.

Das Spektrum reicht dabei von Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen bis zum akuten Bedarf in der Neurologischen Frührehabilitation. Dabei kommt es für unsere Mitarbeitenden nicht nur darauf an, selbstständig Maßnahmen zu planen und durchzuführen und sich aktiv in die konzeptionelle Weiterentwicklung der Angebote einzubringen, sondern die Ergebnisse auch in unserem computergestützten Krankenhausinformationssystem zu dokumentieren.

Große Vielfalt an therapeutischen Berufen

Seelische Erkrankungen gehen häufig mit einem gestörten Körpergefühl einher. Bewegung ist das Mittel (Medium), über das sich die Patient:innen als Einheit erleben können. Innere Konflikte und Gefühle, die oft schwer mit Worten zu beschreiben sind, werden regelmäßig als Bewegung, wozu auch Mimik gezählt werden muss, ausgedrückt. Die Therapeut:innen können durch die Art der Darstellung auf den seelischen Zustand schließen.

Das Ziel krankengymnastischer Arbeit in der Psychiatrie ist heute weniger die Wiederherstellung gestörter Einzelbewegungen und Bewegungsabläufe als vielmehr die Beeinflussung von Erleben und Verhalten der Kranken durch spezielle Formen der Bewegungstherapie. Der Schwerpunkt der Krankengymnastik liegt häufig in der Behandlung der körperlichen Behinderungen, da das Training für körperliches Erleben und Empfinden der Patient:innen von anderen Therapeutengruppen übernommen wird.

In der Neurologie entscheidet die Qualität der so früh wie möglich einsetzenden Therapie darüber, ob Patient:innen wieder eine größtmögliche individuelle Eigenaktivität gewinnen können. Im Landeskrankenhaus wird von den Krankengymnast:innen u.a. nach den Behandlungskonzepten von Bobath, Vojta, Brunkow und Proprioceptive Neuromuskuläre Fascikulation (PNF-Training) behandelt.

Im stationären Alltag unserer Patient:innen ist die Ergotherapie integraler Bestandteil des Behandlungsangebots. In multiprofessionellen Teambesprechungen werden gemeinsame Therapieziele formuliert. Grundlage sind seine aktuelle Situation und seine individuellen Ziele. Auf Basis der ärztlichen Verordnung gestalten die Ergotherapeut:innen eigenverantwortlich die Therapieeinheiten. Diese dienen der Wiederherstellung, Entwicklung und Erhaltung aller physischen und psychischen Funktionen.

Hierunter sind die Angebote unserer Musik- und Kunsttherapeuten einzuordnen. Musik- und kunstherapeutische Gruppenarbeit bietet verstärkt die Möglichkeit von Beziehungsaufnahme und -gestaltung, sie fördert soziale Kontakte und damit oftmals verloren gegangenes Gemeinschaftsgefühl und unterstützt die Suche nach persönlicher Sinn- und Identitätsfindung innerhalb des Behandlungsprozesses.

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